Altes Rathaus (Göttingen)
Stadt & Wahrzeichen · Niedersachsen
Haus in Göttingen

Das Alte Rathaus in Göttingen wurde ab 1270 in mehreren Bauabschnitten errichtet und war bis 1978 Sitz des Rates und der Verwaltung der Stadt Göttingen. Es steht an der Westseite des Marktplatzes inmitten der Altstadt. Heute dient es repräsentativen Zwecken, für Veranstaltungen und Ausstellungen.
Wann genau mit dem Bau des Rathauses begonnen wurde, ist nicht überliefert. Das Stadtrecht wurde Göttingen um 1200 verliehen; ein Rat erstmals 1229 genannt. Die ältesten Bauteile des heutigen Alten Rathauses sind im mittelalterlichen Dachwerk über dem südlichen eingeschossigen Bauteil erhalten: Dendrochronologische Untersuchungen ergaben, dass Bauhölzer des Kernbaus um das Jahr 1270 gefällt wurden; das nördliche Dachwerk konnte entsprechend auf 1370 datiert werden. Man geht davon aus, dass frisch gefällte Bäume früher üblicherweise kurz darauf zum Bau verwendet wurden. In einer Urkunde aus dem Jahre 1344 wird der Rathausbau erstmals als „cophus“ (Kaufhaus) bezeichnet, was zeigt, dass die einflussreiche Kaufmannsgilde das Gebäude ebenfalls für ihre Zwecke nutzte. Auch wurde schon in dieser Zeit der Keller des Gebäudes als „winkeller“ genutzt.
Text: Wikipedia, Artikel „Altes Rathaus (Göttingen)“, Lizenz CC BY-SA 4.0
In der Nähe
- Vierkirchenblick (Aussicht, 0,0 km)
- Sankt Johannis (Stadt & Wahrzeichen, 0,1 km)
- Studentenpfad (Gesamtstrecke) (Wanderweg, 0,2 km)
- Schwarzer Bär (Stadt & Wahrzeichen, 0,2 km)
- St. Michael (Stadt & Wahrzeichen, 0,2 km)
- Universitätsaula (Stadt & Wahrzeichen, 0,3 km)
- Accouchierhaus (Stadt & Wahrzeichen, 0,4 km)
- Bismarckhäuschen (Stadt & Wahrzeichen, 0,4 km)
