Altes Rathaus Leipzig

Stadt & Wahrzeichen · Sachsen

Gebäude in Leipzig, Deutschland

Altes Rathaus Leipzig
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Das Alte Rathaus in Leipzig – die Ostseite des Marktes der Messestadt dominierend – gilt als einer der bedeutendsten deutschen Profanbauten der Renaissance. An seiner Rückseite liegt der Naschmarkt. Oberbürgermeister und Stadtverwaltung sind seit 1905 im Neuen Rathaus untergebracht.

Im Jahr 1341 übereignete Markgraf Friedrich II. von Meißen den Leipziger Tuchmachern ein vermutlich Ende des 13. Jahrhunderts im romanischen Stil massiv errichtetes repräsentatives Gebäude südlich des Marktes. Dieser Bau entspricht in Lage und Grundfläche etwa der heutigen Ratsstube des Alten Rathauses. Anzunehmen ist, dass bereits hier der Stadtrat seine Aufgaben wahrnahm. Urkundlich erwähnt wurde ein Leipziger Rathaus erstmals 1360. An der Nordseite des Tuchhauses kam es, aufgrund des Wachstums Leipzigs und der daraus resultierenden Mehraufgaben des Stadtrates, zu Erweiterungen. Die zunächst zwei bis zum heutigen Durchgang reichenden Neubauten wurden auf Fundamenten vorheriger Gebäude errichtet, so lässt sich auch der „Knick“ in der Längsfassade des Rathauses von etwa drei Grad zwischen dem ersten und dem zweiten Zwerchgiebel von rechts erklären.

Text: Wikipedia, Artikel „Altes Rathaus (Leipzig)“, Lizenz CC BY-SA 4.0

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