Burgruine Vienenburg

Burg · Niedersachsen

Burgruine bei Goslar in Niedersachsen

Burgruine Vienenburg

Die Vienenburg ist die Ruine einer Höhenburg auf einem Bergrücken bei 165 m ü. NN bei Vienenburg im Landkreis Goslar in Niedersachsen.

Über den Ursprung der Vienenburg existieren keine gesicherten Kenntnisse. Nach einer umstrittenen Überlieferung wurde sie mit den Steinen der 1291 geschleiften Harliburg errichtet. Als Bauherr wird Graf Burchard VII. von Wernigerode angenommen, der damit die Interessen des mit ihm verwandten Hildesheimer Bischofs Siegfried II. an diesem verkehrsgeographisch bedeutenden Gebiet wahren wollte. 1306 wurde die Burg erstmals erwähnt, als Graf Burchard hier eine Urkunde ausstellte. 1341 wurde sie an die Stadt Goslar verpfändet. 1367 kam die Burg an die Bischöfe von Hildesheim, es folgten zahlreiche Verpfändungen. Nach der Hildesheimer Stiftsfehde musste das Bistum 1523 die Vienenburg an Herzog Heinrich II. von Braunschweig-Wolfenbüttel abtreten. Im Dreißigjährigen Krieg leitete Wallenstein von der Vienenburg aus Operationen im Harzvorland. Von 1643 bis 1802 gehörte die Vienenburg wieder dem Bistum Hildesheim.

Text: Wikipedia, Artikel „Burgruine Vienenburg“, Lizenz CC BY-SA 4.0

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