Dom St. Peter und Paul

Stadt & Wahrzeichen · Brandenburg

Kirchengebäude in Brandenburg an der Havel

Dom St. Peter und Paul

Der Dom St. Peter und Paul zu Brandenburg, kurz der Brandenburger Dom, ist das größte Kirchengebäude der Stadt Brandenburg an der Havel und wird aufgrund seiner kulturhistorischen Bedeutung als „Wiege der Mark Brandenburg“ bezeichnet. Der Bau begann 1165 auf der Dominsel als einschiffige, kreuzförmige, romanische Saalkirche in Backstein mit späteren Erweiterungen zu einer dreischiffigen Kreuzbasilika im Stil der Backsteingotik. Der Sakralbau war Kern des historischen Bistums Brandenburg, welches ursprünglich 948 durch Otto I. gegründet wurde für die Slawenmission, welche aber zunächst scheiterte. Das Bistum wurde 1161 neu gegründet mit kurz darauf folgendem Dombaubeginn. Mit der Reformation im 16. Jahrhundert wurde der Dom protestantisch und gehört heute zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz. Schutzpatrone waren Petrus und Paulus deren Namen die Kirche auch nach der Reformation weiter trägt. Der Dom und sein Museum beinhalten heute wertvolle Kunstwerke vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Das Domstiftsarchiv ist das älteste Archiv östlich der Elbe und beinhaltet die Urkunde mit der Ersterwähnung der Stadt Berlin.

Text: Wikipedia, Artikel „St. Peter und Paul (Brandenburg an der Havel)“, Lizenz CC BY-SA 4.0

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