Goldener Reiter

Stadt & Wahrzeichen · Sachsen

Reiterstandbild in Dresden

Goldener Reiter

Der Goldene Reiter auf dem Neustädter Markt in Dresden erinnert an August den Starken (1670–1733). Das Reiterstandbild stellt den Kurfürsten von Sachsen und König von Polen als einen römischen Kaiser auf einem aufbäumenden Pferd dar. Es wurde im Jahr 1736 nach Entwurf des Bildhauers Jean Joseph Vinache im Stil des Barock errichtet.

Vorbilder des Standbilds sind zum einen die – ursprünglich vergoldete – Marc-Aurel-Statue auf dem Kapitol, aber auch der Entwurf Donatellos für ein Reiterstandbild Alfonsos von Aragon am Castel Nuovo in Neapel, nach dem bereits Christian I. sein Reiterstandbild auf dem Pirnaischen Tor hatte erstellen lassen. Jenes hatte allerdings, als erstes freistehendes Reiterstandbild der Moderne, eine Posata und keine Courbette gezeigt und referenzierte damit, wie das neapolitanische Vorbild, die Einführung der medischen Niederen Schule der Reitkunst nach Europa. Es kann daher sein, dass auch August der Starke in Posata und nicht in Courbette abgebildet ist, was glaubwürdiger wäre, da die Courbette ein Sprung ist und sich damit wenig für ein Standbild eignet.

Text: Wikipedia, Artikel „Goldener Reiter (Reiterstandbild)“, Lizenz CC BY-SA 4.0

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