Harburger Schloss
Burg · Hamburg
Rest des Harburger Schlosses; baulich stark veränderter Seitenflügel
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Das Harburger Schloss liegt auf der Schlossinsel im Harburger Binnenhafen in Hamburg. Es ist das älteste bauliche Zeugnis des heutigen Hamburger Stadtteils Harburg. Das Schloss ist der Entstehungskern der Siedlung Harburg, der späteren Stadt Harburg/Elbe. Es wurde mehrfach zerstört. Heute ist nur noch ein baulich stark veränderter Seitenflügel erhalten.
Die Burg wurde zwischen 1133 und 1137 erstmals als Horeburg (Burg im Sumpf/Moor) urkundlich erwähnt. Scherbenfunde lassen auf ihre Existenz schon mindestens im frühen 11. Jahrhundert schließen. Die Burg wurde auf einer Sandinsel in morastiger Umgebung an der heutigen Süderelbe vermutlich als Grenzfestung der Grafen von Stade errichtet. Wahrscheinlich diente der Stützpunkt auch für die geplante Kolonisierung der südelbischen Marschgebiete. Im Jahre 1257 gelangte die Burg in den Besitz der Welfenherzöge und sicherte die nordwestliche Grenze des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg.
Text: Wikipedia, Artikel „Harburger Schloss“, Lizenz CC BY-SA 4.0
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