Hofkapelle bei Nordstetten
Kultort · Bayern
würfelförmiger Massivbau mit Satteldach und Stichbogennische, auf hohem Fundament, wohl 18. Jh.daneben Wegkreuz, bez. 1931
Steinacker ist ein Gemeindeteil der Stadt Gunzenhausen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Mittelfranken, Bayern). Steinacker liegt in der Gemarkung Pflaumfeld.
Steinacker ist erstmals im 14. Jahrhundert geschichtlich greifbar; in einem Beleg um 1300 bis 1364 heißt es, dass der Seginger, ein Lehensmann des Grafen von Oettingen, zwei Teile des Zehnts in Steinacker vom Bischof von Eichstätt zu Lehen hat; ein weiterer oettingscher Lehensmann, Konrad von Altheim, hat zu dieser Zeit ebenfalls eichstättischen Lehensbesitz in Steinacker. 1360 ist von einem Besitzwechsel der zwei Höfe zu „Steynacker“ von Ulrich, Erkenger und Konrad von Rechenberg an Burchart von Seckendorff die Rede. 1384 hat ein Fritz Kraft vom Eichstätter Bischof zwei Drittel des Zehnts von Steinacker zu Lehen. 1548 waren die zwei Höfe des Dorfes dem oettingschen Amt Spielberg abgabenpflichtig; diese lagen nach 1657 vermutlich infolge des Dreißigjährigen Krieges öde.
Text: Wikipedia, Artikel „Steinacker (Gunzenhausen)“, Lizenz CC BY-SA 4.0
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