Kapuzinerkloster Haslach

Kloster · Baden-Württemberg

Siedlung in Deutschland

Kapuzinerkloster Haslach

Das Kapuzinerkloster Haslach liegt inmitten der Stadt Haslach im Kinzigtal. Es ist eine vollkommen erhaltene Klosteranlage des Kapuzinerordens aus dem Barock im süddeutschen Raum.

Graf Christoph II. von Fürstenberg beschloss 1612 ein Kapuzinerkloster in Haslach zu bauen und wies den Obervogt Simon Fink an, Rücklagen zu bilden. Der frühe Tod des Grafen 1614 verhinderte die Ausführung. Der großjährige frömmelnde Sohn Friedrich Rudolf griff das Projekt 1629 wieder auf. Der Ordensgeneral stimmte dem Vorhaben auf dem Provinzkapitel der Schweizer Kapuzinerprovinz in Konstanz vom 12.–16. April 1630 zu und entsandte einige Patres nach Haslach. Am 11. November 1630 legte der Abt Petri der Benediktinerabtei Gengenbach den Grundstein und errichtete das Kreuz. Der Baubeginn folgte unmittelbar. Der Klosterbau wurde durch die Baumeister Georg Hofacker von Wolfach und Michael Steiner von Haslach erstellt. Die Baukosten in Höhe von 7377 Gulden wurden vom Grafen übernommen, der seinen im Glauben lauen und kalten Untertanen aufhelfen wollte. Bereits 1632 zogen acht Patres ein.

Text: Wikipedia, Artikel „Kapuzinerkloster Haslach“, Lizenz CC BY-SA 4.0

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