Kathedrale Hl. Sava
Stadt & Wahrzeichen · Wien
Kirchengebäude in Wien
Die Kathedrale des Hl. Sava (serbisch: Саборна црква светог Саве Српског, Saborna crkva Svetog Save Srpskog) ist eine serbisch-orthodoxe Kathedrale im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße.
Sie ist neben der Funktion als Kathedrale auch die Pfarrkirche der Pfarreien I bis IV und der gleichnamigen Kirchengemeinde im Dekanat Ost-Österreich, der Eparchie Österreich-Schweiz der Serbisch-Orthodoxen Kirche.
Die Gemeinde geht auf eine Aufspaltung der Orthodoxen Kirchengemeinde zur heiligen Dreifaltigkeit (diejenige der späteren Griechenkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit) zurück, in der die Streitfrage entstanden war, ob in den Gottesdiensten die serbische oder die griechische Sprache vorherrschen sollte. 1860 wurde unter Kaiser Franz Joseph I. der Sprachenstreit zugunsten der Griechen entschieden. Die Serben hingegen bekamen die Zusicherung auf eine eigene Kirche. Im gleichen Jahr wurde eine erste Kirchengemeinde zum hl. Sava gegründet, die konstatierte, dass im damaligen Wien ca. 1500 Serben orthodoxen Glaubens lebten, davon etwa 500 mit ständigem Aufenthalt in der Stadt. Mangels finanzieller Möglichkeiten wurde mit dem Bau einer Kirche jedoch erst 1890 begonnen und 1893 diese schließlich geweiht. Unter den Stiftern der Kirche fanden sich u. a. Kaiser Franz Joseph I. und der serbische König Milan I.
Text: Wikipedia, Artikel „Kathedrale Hl. Sava (Wien)“, Lizenz CC BY-SA 4.0
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