Königreichssaal Jehovas Zeugen
Stadt & Wahrzeichen · Sachsen
christliche, chiliastisch ausgerichtete und nichttrinitarische Religionsgemeinschaft

Zeugen Jehovas (Eigenbezeichnung Jehovas Zeugen; englisch Jehovah’s Witnesses) ist eine christliche, chiliastisch ausgerichtete und nicht-trinitarische Religionsgemeinschaft. Sie bezeichnet ihre innere Verfassung als theokratische Organisation. Sie ging aus der Internationalen Vereinigung Ernster Bibelforscher hervor, die im ausgehenden 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten von Charles Taze Russell gegründet wurde.
Die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas ist durch ihre ausgeprägte Missionstätigkeit, ihre Ablehnung von Bluttransfusionen (bis Oktober 2026), das Nichtbegehen aller religiösen Feier- und Festtage außer dem Abendmahl und das Nichtfeiern von Geburtstagen bekannt. Ihre Missionstätigkeit verrichten die Zeugen Jehovas hauptsächlich durch das Anbieten kostenloser Bibelkurse und das Verteilen der Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet!.
Die Zeugen Jehovas werden kontrovers gesehen, etwa wegen ihres Umgangs mit Fällen von sexuellem Missbrauch und ihrer Ablehnung von Bluttransfusionen. Beide Themen sind immer wieder Gegenstand von Gerichtsverfahren. Der Umgang mit Missbrauchsfällen kann für die Betroffenen sehr belastend sein. Die Ablehnung von Transfusionen (bis Okt. 2026) hat in Einzelfällen zum Tod von Patienten geführt. Zu den weiteren Kritikpunkten zählen unter anderem die Unterdrückung von Rede- und Gedankenfreiheit und ihre Haltung zu Homosexualität.
Text: Wikipedia, Artikel „Zeugen Jehovas“, Lizenz CC BY-SA 4.0
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