Kreisgrabenanlage von Bochow
Ruine · Brandenburg
Die Kreisgrabenanlage von Bochow ist eine jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage südlich von Jüterbog in Brandenburg. Die ringförmigen Bodenverfärbungen wurde von Günter Wetzel entdeckt, 1991 bei einem Erkundungsflug durch den Luftbildarchäologen Otto Braasch mit einem Luftbild dokumentiert und als neues Bodendenkmal gemeldet. Die Anlage wurde während des Mittelneolithikums vor etwa 6700 Jahren errichtet und wird der Kultur der Stichbandkeramik zugeordnet. Die Kreisgrabenanlage ist nach Aussagen des zuständigen Kreisarchäologen Stephan Pratsch das älteste Gemeinschaftsbauwerk des Landes Brandenburg. Sie wurde 1993 geophysikalisch erkundet, und durch Kombination mit der geomagnetischen Untersuchungen wurde die Kartierung des Grundrisses ermöglicht. Die Anlage ist ähnlich alt und dimensioniert wie die 120 Kilometer südwestlich gelegene Kreisgrabenanlage von Goseck.
Text: Wikipedia, Artikel „Kreisgrabenanlage von Bochow“, Lizenz CC BY-SA 4.0
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