Loschwitzer Brücke

Bauwerk · Sachsen

Loschwitzer Elbbrücke in Dresden

Loschwitzer Brücke

Das Blaue Wunder, offiziell als Loschwitzer Brücke bezeichnet, ist eine der Dresdner Elbbrücken. 1891 bis 1893 als Stahlbrücke errichtet, verbindet sie die 1921 nach Dresden eingemeindeten beiden Dörfer bzw. heutigen Stadtteile Blasewitz am linken und Loschwitz am rechten Ufer miteinander. Im heutigen Stadtgebiet ist sie die am weitesten östlich liegende feste Querung der Elbe.

Historisch ist sie die zwölfte Elbebrücke in Sachsen, durch die Eingemeindungen 1921 die historisch fünfte Elbebrücke auf dem Dresdner Stadtgebiet.

Der Name Blaues Wunder leitet sich einerseits von dem ursprünglich himmelblauen Anstrich der Brücke ab, dessen originaler Farbton erst nach 2015 im Rahmen eines Farbbefundes endgültig wiederentdeckt wurde. Er leitet sich weiterhin von der zeitgenössischen Rezeption der 1890er Jahre ab, die die ungewöhnliche Konstruktion von Claus Koepcke der versteiften Hängebrücke, die faktisch nur zwei Dörfer auf verschiedenen Flussseiten verband und, weil dort damals andere Brückenkonstruktionen im Wesentlichen unbekannt waren, seinerzeit als „Wunder“ betrachtet wurde.

1935 wurden ober- und unterstromseitig Fußwege außerhalb der eigentlichen Konstruktion angebracht. Zwar während der Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 durch Bomben beschädigt, konnte ihre vorgesehene Sprengung durch die SS durch mindestens fünf voneinander unabhängig handelnde Personen verhindert werden; sie ist historisch damit eine von zwei Dresdner Elbbrücken, die den Krieg überstanden.

Text: Wikipedia, Artikel „Blaues Wunder (Dresden)“, Lizenz CC BY-SA 4.0

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