Mautturm
Aussicht · Oberösterreich
Mittelalterliche Befestigungsanlage (Mautsperre), östlich Sarmingstein 7 in St. Nikola an der Donau OT Sarmingstein
Die Turmruine Sarmingstein ist Teil einer historischen Mautstelle in Sarmingstein in der Gemeinde St. Nikola an der Donau im Bezirk Perg in Oberösterreich, mit der die Donaubegleitstraße und der Donaustrom überwacht wurden. Der Turm ist überregional bedeutend als einer der letzten erhaltenen mittelalterlichen Mauttürme an der Donau. Er steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).
Die nahe Burgruine Sarmingstein, lange Zeit und irrtümlich oft mit Burgruine Säbnich gleichgesetzt, erhielt sich auf einer bewaldeten Felskuppe direkt über dem Ort Sarmingstein östlich und abgesondert von der Turmruine.
Turm und Burg wurden an einer strategisch wichtigen Stelle errichtet. Sie waren Teil eines alten Maut- und Sicherungssystems im oberösterreichischen Strudengau mit mehreren Befestigungsanlagen entlang der Donau.
Diese mehrheitlich am Nordufer in Oberösterreich gelegenen Burgen und Türme waren (von West nach Ost): Kosenburg, Greinburg (jüngerer Verwaltungsmittelpunkt), Wörth, Werfenstein (ursprünglicher Verwaltungsmittelpunkt), Helchenburg, Hausstein, Langenstein, Pain, Mautturm und Burg Sarmingstein.
Am Südufer in Niederösterreich gelegen gibt es etwa gegenüber Sarmingstein einen namenlosen Burgstall. Es könnte sich um ein Gegenwerk der Sarmingsteiner Mautstelle handeln. Weitere Burgen am Südufer sind Freyenstein und all die anderen.
Text: Wikipedia, Artikel „Turmruine Sarmingstein“, Lizenz CC BY-SA 4.0
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