Ruine Wimberg
Ruine · Oberösterreich
Ruine einer Befestigung in Österreich
Die Ruine Wimberg, auch bekannt als Neuhauser Burgstall, ist eine abgegangene Befestigungsanlage unbestimmten Alters am österreichischen Innufer am Eingang der Vornbacher Enge. Sie liegt im Gemeindegebiet von Wernstein am Inn im Bezirk Schärding in Oberösterreich.
Es handelte sich beim Neuhauser Burgstall um eine Wehranlage, die weiträumige Plateaus abriegelte und daher als „Plateaurandburg“ bezeichnet wird. Die Anlage kann in das ausgehende Frühmittelalter (9.–10. Jahrhundert) datiert werden. Ähnliche Anlagen sind im benachbarten Niederbayern nachzuweisen. Der Pfarrer und Archäologe Johann Ev. Lamprecht hatte um 1880 die Ausmaße dieser Wehranlage in einer Planskizze festgehalten. In seiner Beschreibung der Wehranlage berichtet Lamprecht, dass es sich um einen Vorposten der Burg Neuburg am Inn handelte. Auch zeitlich gibt er eine Einordnung, nämlich dass die Anlage im 15. Jahrhundert noch gut erhalten und von eigenen Burghütern bewacht wurde und ab dem 16. Jahrhundert verfiel. Für eine Nutzung der Anlage im ausgehenden Mittelalter sprechen auch Fundstücke vom Burghügel (Schlüssel, Lanzenspitze, Eisenkugel).
Text: Wikipedia, Artikel „Ruine Wimberg“, Lizenz CC BY-SA 4.0
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