Schloss Brüggen

Schloss · Niedersachsen

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Schloss Brüggen

Schloss Brüggen ist ein Schloss in Brüggen im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen. Friedrich II. von Steinberg ließ es 1693 im Stil des Barock erbauen. Vorgängeranlagen waren ein vermutlich befestigter ottonischer Königshof sowie ein mit einem Wassergraben umgebenes Herrenhaus.

Erstmals urkundlich erwähnt wird das Krongut Brüggen 936, als sich König Otto I. in seinem ersten Regierungsjahr dort aufhielt und der Stadt Utrecht das Münzrecht verlieh. Weitere Aufenthalte sind für die Jahre 954, 961 und 965 bezeugt. Brüggen war Rastort auf dem Weg zu den Pfalzen Dahlum und Werla. 997 schenkte Otto III. Gut und Ort Brüggen dem Stift Essen, von dem es Im 11. Jahrhundert an das Reichsstifts Gandersheim gelangte. Unter dessen Herrschaft blieb das Gut bis 1803. 1207 zählte Papst Innozenz III. „die Burg in Brüggen“ zu den Besitzungen des Stifts. Von 1226 bis 1492 saßen nach Brüggen benannte Gandersheimer Ministeriale auf der Burg. Die seit 1409 im Ort nachzuweisenden Herren von Steinberg erhielten Brüggen 1496 zum Lehen. 1515 errichteten die Brüder Burchard und Konrad von Steinberg ein von einem Wassergraben umgebenes Herrenhaus.

Text: Wikipedia, Artikel „Schloss Brüggen“, Lizenz CC BY-SA 4.0

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