Schloss Königshof

Schloss · Burgenland

Schloss in Bruckneudorf, Bezirk Neusiedl am See, Burgenland, Österreich

Schloss Königshof

Das Schloss Königshof ist eine ehemalige barocke Schlossanlage im Ortsteil Königshof der Gemeinde Bruckneudorf im Burgenland. Das unter Denkmalschutz stehende Bauwerk war bis 1912 das Verwaltungszentrum der ungarischen Besitzungen des Stiftes Heiligenkreuz, zu der bis zum Verkauf an das k.u.k. Militärärar im Jahr 1912 auch das gesamte Gebiet der Kaisersteinbrucher Steinbrüche gehörte.

Historisch, geografisch und wirtschaftlich besteht eine enge, jahrhundertelange Verbindung zur Nachbarortschaft Kaisersteinbruch.

Stiftsverwaltung: Vom 1. Jänner 1601 bis 1912 befand sich im Schloss Königshof die herrschaftliche Verwaltung für die umliegenden Besitzungen des Stiftes Heiligenkreuz, der Verwalter handelte als Vertreter des Abtes.

Das heutige Schloss Königshof wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts in der Nähe einer bestehenden Mühle bei Wilfleinsdorf am Ufer der Leitha errichtet. Bereits 1621 wurde die Anlage im Zuge des Aufstandes von Gábor Bethlen durch aufständische Truppen weitgehend niedergebrannt und verwüstet.

Nach den Zerstörungen leitete das Stift Heiligenkreuz den Wiederaufbau und die Erweiterung des Gutshofes ein. Unter der Leitung von Abt Clemens Schäffer (1658–1693) wurde die Anlage barockisiert. Im Jahr 1676 beauftragte Schäffer den Bau der Dreifaltigkeits-Schlosskapelle.

Text: Wikipedia, Artikel „Schloss Königshof (Bruckneudorf)“, Lizenz CC BY-SA 4.0

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