Schwanenteich
Naturwunder · Sachsen
Schwanenteichanlage als Teil des auf Carl Friedrich Dauthe zurückgehenden Promenadenringes, zwischen Goethestraße und Georgiring, Opernhaus und Willy-Brandt-Platz (1997/1998 saniert)

Der Schwanenteich in Leipzig ist ein Gewässer mit einem umgebenden Park am Rande der Leipziger Innenstadt. Der Park ist ein Teil des ältesten städtischen Landschaftsparks Deutschlands. Die offizielle, aus der Geschichte herrührende Bezeichnung der Parkanlage ist Oberer Park.
Nach den Erfahrungen aus dem Siebenjährigen Krieg wurde in den 1770er Jahren mit dem Abriss der durch die Entwicklung der Waffentechnik nutzlos gewordenen Stadtbefestigung begonnen. Der kunstsinnige Leipziger Bürgermeister Carl Wilhelm Müller (1728–1801) beauftragte 1784 den Baudirektor Johann Carl Friedrich Dauthe (1746–1818), den durch den Abbruch der Stadtbefestigungen an der Nordostecke frei gewordenen Platz durch einen Park zu gestalten. Wesentlichen Anteil an der Gestaltung der Englischen Anlage hatten auch der Künstler und Direktor der Leipziger Kunstakademie Adam Friedrich Oeser (1717–1799), der Jurist und Architekturtheoretiker Christian Ludwig Stieglitz (1756–1836) und der Landschaftsgärtner Ludwig Christian Mansa.
Text: Wikipedia, Artikel „Schwanenteich (Leipzig)“, Lizenz CC BY-SA 4.0
In der Nähe
- Predigerhaus (Stadt & Wahrzeichen, 0,2 km)
- Kroch-Hochhaus (Stadt & Wahrzeichen, 0,3 km)
- Alte Nikolaischule (Stadt & Wahrzeichen, 0,3 km)
- Nikolaikirche (Kloster, 0,3 km)
- Universitätskirche St. Pauli (Stadt & Wahrzeichen, 0,4 km)
- Reichshof (Stadt & Wahrzeichen, 0,4 km)
- Mendebrunnen (Naturwunder, 0,4 km)
- Museum der Bildenden Künste (Stadt & Wahrzeichen, 0,4 km)
