Windmühle Emtinghausen

Bauwerk · Niedersachsen

Windmühle in der Gemeinde Emtinghausen in Niedersachsen

Windmühle Emtinghausen

Die Windmühle Emtinghausen liegt an der Niedersächsischen Mühlenstraße in der Gemeinde Emtinghausen. Sie geht auf eine Schenkung Georgs von Braunschweig-Wolfenbüttel, Erzbischof von Bremen und Bischof von Verden, aus dem Jahre 1561 zurück. Dieser überschrieb der Familie des verstorbenen Ritters Hermeling als Entschädigung für das von diesem gepachtete und nach seinem Tod wieder eingezogene Schloss Thedinghausen ein Kamp. Zudem erteilte er den Söhnen des Edelmanns das Recht, auf dem Stück Land eine Mühle zu errichten. Diese blieb für mehrere Jahrhunderte an das Hermelingsche Gut angeschlossen. Im Jahre 1631 zerstörte ein schwerer Sturm die Mühle vollständig, die anschließend in den Wirren Dreißigjährigen Krieges als Ruine verblieb und erst 1650 nach Abschluss des Westfälischen Friedens wieder aufgebaut wurde. Nur 29 Jahre darauf brannte das Gebäude jedoch infolge eines Blitzschlages am 26. Juli 1679 nieder und musste für 160 Reichstaler neu errichtet werden. 1816 erfolgte ein weiterer Neubau, bevor man nach Plänen des Architekten H. Cordes 1873 den noch heute bestehenden Galerieholländer konstruierte.

Text: Wikipedia, Artikel „Windmühle Emtinghausen“, Lizenz CC BY-SA 4.0

Wikipedia

In der Nähe