Wüste Kirche Domherrenhagen

Ruine · Mecklenburg-Vorpommern

Kirchenruine im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern

Wüste Kirche Domherrenhagen

Die Wüste Kirche in Domherrenhagen, einer Ortswüstung auf der Gemarkung von Moltzow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern, ist der letzte bauliche Überrest eines Dorfes, das dort vom 13. bis zum 15. Jahrhundert bestand.

Der Ortsname Domherrenhagen gibt die frühe Geschichte des Ortes preis. Aufgrund der Endung -hagen handelte es sich um eine Rodungssiedlung, die wie das unweit gelegene Marxhagen zur Ausstattung des Domstifts am Güstrower Dom zählte. 1240 erhielt die Kirche zu Domherrenhagen 24 Hufen Wald geschenkt, die Domherren erwarben weitere 20 Hufen. 1271 wurde die Kirche Pfarrkirche für die Einwohner von Rambow, wo damals noch keine Kirche bestand und das zuvor kirchlich zu Schwinkendorf zählte. 1376 wird in einem Rostocker Testament die Wallfahrt zu der Kirche erwähnt.

Text: Wikipedia, Artikel „Wüste Kirche Domherrenhagen“, Lizenz CC BY-SA 4.0

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