Yavuz Sultan Selim Moschee

Stadt & Wahrzeichen · Baden-Württemberg

Moschee im Mannheimer Stadtteil Jungbusch

Yavuz Sultan Selim Moschee

Die Yavuz-Sultan-Selim-Moschee wurde zwischen 1993 und 1995 im Mannheimer Stadtteil Jungbusch erbaut. Benannt ist sie nach Sultan Selim I., genannt „Yavuz“ (= der „Gestrenge“, der „Grausame“). Bis zur Eröffnung der DITIB-Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh 2008 war sie die größte Moschee Deutschlands. Das Gebäude steht seit 2025 unter Denkmalschutz.

Aufgrund des hohen Bedarfs der Wirtschaft an Arbeitern nahm Mannheim ab Mitte der 1950er viele Gastarbeiter auf. Zunächst kamen zahlreiche Italiener, nach dem Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei 1961 auch viele Türken und damit erstmals eine nennenswerte Zahl an Muslimen. Der Islamische Bund Mannheim betrieb ab 1972 einen Gebetssaal in einem Hinterhof im Quadrat G7, 18 in der westlichen Unterstadt der Innenstadt.

Text: Wikipedia, Artikel „Yavuz-Sultan-Selim-Moschee“, Lizenz CC BY-SA 4.0

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