Die Papierfabrik

Bauwerk · Bayern

Als Papierfabrik Laabermühle wird ein Gebäudekomplex in Neumarkt in der Oberpfalz bezeichnet, in dem bis zum Jahr 1996 unterschiedliche Fabriken untergebracht waren. Die Gebäude wurden von 1840 bis 1845 als Kunstmühle gebaut und später mit weiteren Fabrikationsanlagen ergänzt. Sie wurden vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als Baudenkmal (Aktennummer D-3-73-147-30) ausgewiesen.

Zur Sicherstellung der Wasserzuführung des Ludwig-Donau-Main-Kanals, der bei Neumarkt in der Oberpfalz seine Scheitelhaltung erreicht, war der Bau des Pilsach-Leitgrabens erforderlich. Als Folge der Änderung des Wasserverlaufs mussten im Einzugsgebiet 20 Mühlen schließen, da für sie das Wasser nicht mehr ausreichte. Als Ersatz für die verlorene Mahlleistung wurde in Neumarkt am Pilsach-Leitgraben zwischen 1840 und 1845 durch ein Konsortium, bestehend aus dem Maschinenfabrikanten Johann Wilhelm Späth, dem Regierungsrat Maximilian von Hartmann und dem Neumarkter Gasthofbesitzer Friedrich Kornburger, eine große Kunstmühle mit Sägewerk gebaut.

Text: Wikipedia, Artikel „Papierfabrik Laabermühle“, Lizenz CC BY-SA 4.0

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